Medizinische Hypnotherapie/ Hypnose
Medizinische Hypnotherapie ist eine sehr wirkungsvolle Methode zur Symptom- und Schmerzreduktion im Rahmen der Behandlung von somatisch-funktionellen Beschwerden, von psychosomatischen Erkrankungen und in der Behandlung von Schmerzsyndromen. Es wird erfolgreich angewendet bei inneren Anspannungszuständen zur Regulation des autonomen Nervensystems. Desweiteren eignet sich Hypnotherapie auch hervorragend bei der Behandlung von Ängsten und Phobien und zur Blockadenlösung bei innerseelischen Klärungsprozessen.
Die medizinische Hypnotherapie/Hypnose umfasst ein sehr breites Spektrum unterschiedlicher Methoden und Ansätze, die speziell auf die jeweilige Symptomatik zugeschnitten werden können, um Blockaden zu lösen und das gewünschte Ziel zu erreichen. Dabei ist die „Trance“ der mit der gewünschten Aufmerksamkeitsfokussierung einhergehende Zustand, in dem Veränderungsprozesse angestoßen werden können, und „Hypnose“ der Vorgang, also sozusagen das Vehikel, um vom „normalen Wachzustand“ in den Trancezustand zu gelangen. In der Alltagssprache wird der Begriff „Hypnose“ aber meist synonym für den gesamten Vorgang verwendet.
Die Hypnotherapie basiert im Wesentlichen darauf, dass im angleiteten Trancezustand die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet wird auf die Wahrnehmung von auftauchenden inneren Bildern und Erlebensinhalten. Innere Blockaden werden gelöst und Veränderungsprozesse können angestoßen werden. Verborgene oder hindernde Kontexte hinter einengenden Symptomen können sichtbar werden.
Im hypnotherapeutischen Setting ist eine therapeutische Arbeits-Trance i.d.R. mit einem leichten bis mitteren Entspannungszustand verbunden. In manchen Kontexten wird auch eine Tiefenentspannung genutzt, wie es z.B. im Autogenen Training nach J.H. Schultz der Fall ist.
